Das „P“ steht für „vermissen“

War ein langer Abend, komme spät in der Nacht.
Wartest aufmerksam bis die Tür sich öffnet und atmest tief auf.
„Bin wieder Zuhause, schlaf gut.“ flüstere ich durch die Tür.
Das Licht knipst du an, lächelst beruhigt, flüsterst ein „gute Nacht.“

Einsam sitzt du da, mit dem Blick in die Ferne
Hoffe wir schauen auf die selben Sterne
Hoffe es geht dir gut,
Da wo du bist.
Hoffe es geht dir gut, da wo du bist.

Würd Dir gern sagen, wie sehr du mir fehlst.
Würd Dir gern sagen wie es mir so ergeht.
Was ich erreicht hab, ich glaub du wärst stolz.
Stell mir oft vor wie du dann grinst.

Meine Augen glasig, wenn ich von dir erzähle.
Wünschte du wärst hier.
Bei mir.
Bei ihr.

Hab vergessen wie deine Stimme klingt. Würd sie gern hören, nur eine Sekunde.
Würd sie gern hören, nur eine…
Liege oft wach, frage mich was du so machst, da wo du bist.

Einsam sitzt du da, mit dem Blick in die Ferne
Hoffe wir schauen auf die selben Sterne
Hoffe es geht dir gut,
Da wo du bist.
Hoffe es geht dir gut, da wo du bist.

Hab vergessen wie deine Stimme klingt. Will sie gern nochmal hören.
Liege oft wach, frage mich was du so machst, da wo du bist.
Papa du fehlst mir.
Wir vermissen dich sehr.
Hoffe dir geht‘s gut.
Da wo du bist.

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Schweigen ist Silber

Sitze bebend, laut gegen eine Wand redend
Verloren in den Momenten mit dir.
Laufe verloren, durch eine verdorbene Gegend
aus „Alles ist gut. Du hast mir gefehlt.“

Während der Rotwein auf meinen Lippen pulsiert,
Ihn dunkelblau färbt bis wir über Gott und die Welt philosophieren.
Versuchen zu lächeln mit traurigen Augen.
Tränen getränkte Mundwinkel zucken verlegen.
Jede Berührung so kalt wie die Fliesen,
Wenn ich mich nachts, barfuß ins Zimmer schleiche.
Jeder Blick ist so leer,
Wenn du mich fragst, ob ich uns den Himmel grau zeichne.

Die Lichter so bunt, der Bass noch viel bunter.
Nackte Gesichter und tausende Herzen bewegen sich im Takt der Musik.
Pupillen geweitet, Lider so schwer.
Das Atmen fällt leichter, wenn ich ohne dich geh‘.
Frischer Wind in meinen Lungen, doch alles tut weh.
Mein wunder Punkt, oh Wunder, bist trotzdem du.

Wir schweigen uns an bis keiner mehr kann.
Wir schweigen uns tot.
Wir schweigen uns an bis keiner mehr kann.
Wir schweigen.

Die Luft ist geschwollen, man kann sie schon schneiden.
Lasse mich treiben in den Tiefen unserer gemeinsamen Zeit.
Lasse mich berieseln von ausdruckslosen Worten.
Gehen zusammen weiter und weiter bis keiner mehr kann,
Außer nach Auswegen zu suchen.

Schlafen ein, wachen auf, schauen uns an.
Mehr aneinander vorbei.
Greife nach mehr, um Widerstand zu fassen.
Greife nach mehr, um Freiheit zu spüren.

Wir schweigen uns an, bis keiner mehr kann.
Wir schweigen uns tot.
Wir schweigen uns an, bis keiner mehr kann.
Wir schweigen.

Dein Schweigen ist Silber.
Doch ich will Gold.
Dein Schweigen ist Silber.
Doch ich will Gold.
Dein Schweigen ist Silber.
Doch ich will …

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